in Gedanken an
Einen Denker ehrt man durch Denken, das zum Danken wird.
“… the abdication of so many standards and responsibilities by those in intellectual and moral authority, has made autodidacts of everyone who has gone to school …”
- Mary Eberstadt
some books you have to read to be free of. you liberate yourself from books by reading and mastering them. it is true: an unread book can bind you. most go through life quoting books and authors they have not read or if read they are slave to. I have seen it with my own eyes. it is a scary thing. most books you can ignore, you will not be the poorer for not reading them. but some will not go away until you have read them. the big books, the great ones, cannot be avoided. they are there whether you like it or not and they make a claim on you whether you like it or not. if you do not read them you will not know that they are not true.
Siehst du nun, dass du selbst nur Worte vorbringst und nichts erklärst?
- Platon zu Kallikles
That’s what we all are: amateurs.
We don’t live long enough to be anything else.
- Mr. C. Chaplin
… dem schwierigen Problem der ‘Erwachsenenbildung’, das heißt, mit der notwendigen Umprägung des wissenschaftlichen Fach-Idioms in die Denk- und Redeweise des schlichten, jedenfalls spezialistisch nicht vorgebildeten Menschen.
Damals ist mir endgültig der Unterschied zwischen artifizieller ‘Terminologie’ und geschichtlich gewachsener ‘Sprache’ klar geworden und auch, warum die für mich seit je paradigmatischen Denker von Platon und Aristoteles über Thomas von Aquin bis zu Kierkegaard und J.H. Newman unbeirrt vom durchschnittlichen Sprachgebrauch ausgegangen sind, und zwar nicht primär aus didaktisch-pädagogischen Gründen, sondern einfach deswegen, weil es für die tieferdringende Erörterung eines philosophischen, also jedermann angehenden Themas offenbar einen anderen verbindlichen Ausgangspunkt gar nicht gibt.
Und ich selbst habe von da an versucht, dieser Einsicht treu zu bleiben, sowohl in meinen späteren Schriften wie auch in der akademischen Lehrtätigkeit.
- Josef Pieper
… dass die Quästionen des Aquin, die ja wirklich noch echte Fragen sind und durchweg nicht mit einer endgültigen Antwort, sondern mit einer Öffnung des Erkenntnisweges ins Unabsehbare zu Ende gehen, durch die im Grunde gleiche dialogische Struktur bestimmt sind, die auch das Werk Platons kennzeichnet.
Vor allem stimmen beide Denker in der Überzeugung überein, dass der wahrhaft Philosophierende die gewußte und die geglaubte Wahrheit voneinander zwar klar unterscheiden muss, sie aber nicht gegeneinander getrennt halten kann, wofern nicht beide gleichermaßen steril werden sollen.
… eine Rede über den klassischen Geist; aber sie handelte nicht nur von Goethe, sondern auch von Thomas von Aquin; beiden sei es gemeinsam, die objektive Wirklichkeit von Mensch und Welt das Richtmaß von Denken und Tun sein zu lassen.
… einer aus den Elementen der großen europäischen Denktradition neu zu formulierenden Lehre vom Sein und Sollen des Menschen.
… der Versuch, das großräumige, auf Bejahung gegründete Menschenbild des Doctor Universalis einem modernen Verständnis wieder zugänglich zu machen.
… ein heilsames Umdenken.
Die Sprache ist die Geste des Verstandes.
Eine einfache Sprache ist nicht unbedingt
der Ausdruck eines einfachen Verstandes.
Sprache ist nicht nur das Erfassen von Wirklichkeit,
sondern vor allem auch die Kommunikation eben dieser.
Eine klare Sprache, wenn sie zugleich wahre Sprache ist,
hat das klare Vermitteln von Wirklichkeit zum Ziel.
Ein komplexer Sachverhalt
erfordert nicht zwingend eine komplexe Sprache.
Im Gegenteil: besonders der komplexe Gegenstand
bedarf des klaren Blickes.